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Eisprung berechnen

Gesundheit:
Eisprung berechnen

Wer schwanger werden will, sollte seine fruchtbarsten Tage kennen. Mit dem Eisprung-Rechner lassen sich diese schnell und einfach berechnen.

Eisprung berechnen

In einem Satz:

Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Eisprung berechnen können, um die beste Zeit zum Schwanger werden heraus zu finden.
Der Eisprung ist ein Bestandteil des Zyklus der Frau. Innerhalb von 28 Tagen läuft so ein Zyklus ab. Etwa am 10. bis 16. Tag des Menstruationszyklus erfolgt der auch als Follikelsprung oder Ovulation bezeichnete Prozess. Dabei wird eine unbefruchtete Eizelle aus dem Eierstock heraus befördert. Der Eisprung bildet die Voraussetzung, dass eine Eizelle im Eileiter durch ein Spermium befruchtet werden kann.

Im Laufe von einigen Tagen reift die Eizelle, die sich im Eierstock befindet, heran. Zur Halbzeit des weiblichen Menstruationszyklus wird die Eizelle in den Eileiter befördert; der Eisprung findet so statt. Wer zu diesem Zeitpunkt ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte, der hat wenige Minuten später die Spermien im Eileiter, wo es dann zur Befruchtung der reifen Eizelle kommt.

Schon bei der Geburt eines weiblichen Säuglings sind ein bis zwei Millionen Eizellen im Eierstock zu finden. Viele Begleitzellen umgeben diese. Ei- und Begleitzelle zusammen bilden den Follikel. Während jedes Zyklus reifen zwischen 10 und 20 Follikel heran. Sie werden als Kohorte bezeichnet. Schließlich wird ein Follikel dominant und entwickelt sich zu einem sprungreifen Exemplar.

Es wird normalerweise nur eine Eizelle je Zyklus gebildet, auch wenn es zwei Eierstöcke gibt. Die Wahl, aus welchem der Eierstöcke der Follikel später stammt, ist meist zufällig. Ein hormonelles Regelsystem steuert sowohl das Heranreifen der Follikel als auch den Eisprung. Die Koordination dieser Vorgänge erfolgt zwischen dem Hypothalamus im Zwischenhirn, der Hirnanhangdrüse und den Eierstöcken.

Durch die Bildung verschiedener Hormone wächst schnell eine Kohorte von Follikeln im Eierstock heran. Auch in diesen werden bestimmte Hormone gebildet. Komplizierte biochemische Zusammenhänge sorgen letzten Endes dafür, dass eines der Follikel dominant wird. Wiederum sind es bestimmte Hormone, welche die übrigen Follikel absterben lassen, so dass nur noch der dominante Follikel zu einem sprungbereiten Exemplar ausreift und dabei seinen Hormongehalt rapide erhöht.

Dies führt letzten Endes dazu, dass der ausgereifte Follikel beim Eisprung in den Eileiter gelangt. Er verursacht dabei zunächst eine Vorwölbung in der Wand des Eierstockes (Stigma). Enzyme zersetzen daraufhin die Wand des Follikels, die Eierstockoberfläche und das dazwischen befindliche Bindegewebe. Der Follikel entleert sich und stößt die Eizelle heraus, welche in den Eileiter wandert. Aus dem Follikel wird unter Hormoneinfluss der Gelbkörper.

 

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