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Tagesgeldkonto im Vergleich

Geldanlage:
Tagesgeldkonto im Vergleich

Tagesgeldkonten bieten eine hohe Verzinsung ganz ohne Risiko - und das bei täglicher Verfügbarkeit. Allerdings können sich die Zinssätze für Tagesgeld erheblich unterscheiden...

Tagesgeldkonto im Vergleich

Auf der Suche nach dem Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen?
In einem Satz:

Hier finden Sie lesenswerte Infos über die Vor- und Nachteile von Tagesgeldkonten.

Vor- und Nachteile von Tagesgeld-Konten


Gehören Sie zu den Menschen, die sich ihr Geld unter das Kopfkissen legen? Oder tragen Sie es immer brav zur Sparkasse, um es auf einem Sparbuch zu deponieren?

Im Grunde ist das beides das Gleiche. Bei beiden Varianten gibt es keine oder nur sehr mickrige Zinsen, und bei einem Diebstahl kann jeder über Ihr Geld verfügen.

Bei einem Tagesgeldkonto ist das anders: hier gibt es hohe Zinsen, ohne dass Sie - wie etwa beim Festgeld - längere Zeit auf Ihr Geld verzichten müssen. Im Gegensatz zu einer Anlage in Wertpapieren gibt es beim Tagesgeld auch kein Verlustrisiko, wenn einige wenige Regeln beachtet werden. Somit bietet das Tagesgeldkonto hohe Zinsen bei der Sicherheit eines Sparbuchs.

Im Grunde genommen ist das Tagesgeldkonto sogar noch sicherer, als ein Sparbuch. Denn wer Ihr Sparbuch besitzt, kommt problemlos an Ihr Geld. Das auf Ihrem Tagesgeldkonto vorhandene Guthaben wird jedoch ausschließlich auf die bei Ihrer Bank hinterlegte Kontonummer zurück überwiesen. Und das innerhalb eines Bankarbeitstages. Sie kommen jederzeit wieder an Ihr Geld. Egal, ob Sie nur 5,- Euro oder aber die gesamte Summe abheben. Und im Gegensatz zum klassischen Sparbuch sind hierfür noch nichtmal irgendwelche Verzugszinsen zu zahlen!

Doch auch bei einem Tagesgeldkonto gibt es ein paar Feinheiten zu beachten:

Zunächst einmal sei gesagt, dass die besten Angebote meist nur für Neukunden gelten ... und dann auch nur für eine begrenzte Zeit. Nach Ablauf dieser Zeit bekommen Sie die bei der jeweiligen Bank üblichen Tagesgeldzinsen. Darum sollten Sie sich bei Ihrer Wahl nicht nur von Lockangeboten verführen lassen, sondern auch mal einen Blick in die "normalen" Konditionen werfen, um zu erfahren, welcher Zinssatz außerhalb des "Willkommensbonus" gezahlt wird. In der Regel liegt dieser aber trotzdem weit über dem, was Sie üblicherweise auf einem Sparbuch oder Girokonto an Zinsen erwirtschaften könnten.

Ein weiterer Stolperstein ist wichtig für alle, die eine größere Summe anlegen möchten. Teilweise werden die angebotenen Zinsen nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag gezahlt. Guthaben, welches darüber liegt, erhält dann niedrigere Zinsen.

Außerdem muss bei der Anlage von größeren Beträgen die Einlagensicherung überprüft werden. Denn im Falle einer Bankenpleite (Lehman Brothers lässt grüßen) ist Ihr Geld nur bis zur Höhe dieser Einlagensicherung abgesichert. Was darüber liegt, kann in der Konkursmasse der Bank untergehen. Doch keine Angst: Die deutschen Banken unterliegen dem deutschen Einlagensicherungsfonds, der so hoch angesetzt ist, dass Sie als "Normal-Anleger" weit unter dieser Grenze bleiben.

Bei ausländischen Banken kann das schon etwas anders aussehen. Hier sind teilweise nur niedrige Beträge bis etwa 20.000,- Euro abgesichert. Darum sollten Sie insbesondere bei ausländischen Banken aufpassen, wie viel Geld Sie dort anlegen.

Da gerade ausländische Banken - darunter insbesondere einige niederländische Banken - besonders hohe Zinsen zahlen, kann es dennoch interessant sein, einmal über den deutschen Tellerrand hinaus zu schauen. Bis zur Einlagensicherung ist Ihr Geld ja sicher. Somit spricht nichts gegen die Anlage bei einer ausländischen Bank. Sie sollten halt nur nicht mehr Geld dort deponieren, als über die Einlagensicherung abgesichert ist. Wenn Sie mehr anlegen wollen, zahlen Sie den Rest lieber bei einer anderen Bank ein.

Bitte beachten Sie zudem, dass Zinseinnahmen einkommensteuerpflichtig sind. Wenn Sie Ihrer Bank keinen Freistellungsauftrag erteilen, wird diese die jeweils gesetzlich festgelegte Abgeltungssteuer automatisch von Ihren Zinszahlungen einbehalten und an das Finanzamt abführen. Wenn Sie jedoch einen Freistellungsauftrag erteilt haben, sind für Ledige die ersten 801,- Euro und für Verheiratete die ersten 1602,- Euro steuerfrei (Stand: 02/2011). Wenn Sie es versäumt haben, rechtzeitig einen Freistellungsauftrag zu erteilen, können Sie sich die abgeführte Steuer jedoch bei der nächsten Steuererklärung wieder zurück holen. Allerdings ist das eine Arbeit, die man sich mit einem Freistellungsauftrag sparen kann.

Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind, finden Sie unter dem Reiter Rechner unsere Tagesgeld-Übersicht.

Wenn Sie sich ausrechnen wollen, bei welchem Anlagebetrag Sie innerhalb einer bestimmten Laufzeit, wie viele Zinseinnahmen erwirtschaften (natürlich unter Berücksichtigung von Zins und Zinseszins, sowie eventuell zu zahlender Abgeltungssteuer, Kirchensteuer, usw.), sollten Sie einmal einen Blick auf unseren professionellen Zinsrechner werfen...

 

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